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Dienstag, 7. Januar 2014

So schändlich zugericht'... ich kann es nicht verstehen ...

Wegekreuz in Viernheim längs der Rudolf  Harbig Halle
... von Vandalen an den Weihnachtsfeiertagen zerstört. Ich sehe es nicht mehr, aber dennoch muss ich an das traurige und bekannte Lied denken:

O Haupt voll Blut und Wunden,
Voll Schmerz und voller Hohn,
O Haupt, zum Spott gebunden
Mit einer Dornenkron’,
O Haupt, sonst schön gezieret
Mit höchster Ehr’ und Zier,
Jetzt aber hoch schimpfieret:
Gegrüßet sei’st du mir!

Blogger Josef Bordat berichtete hierüber und über weitere Verwüstungen.

Nun, was du, Herr, erduldet,
Ist alles meine Last;
Ich hab’ es selbst verschuldet,
Was du getragen hast.
Schau her, hier steh’ ich Armer,
Der Zorn verdienet hat;
Gib mir, o mein Erbarmer,
Den Anblick deiner Gnad’!

Wenn nur die gnadenlosen Zerstörer eines Tages so beten können - das hoffe ich! Für sie und für uns alle.

Nachtrag: Noch mehr über solche Vorkommnisse hat JoBo von seinen Lesern erfahren. Auch in der Sylvesternacht waren Vandalen am Werk, die den Glauben und die religiösen Überzeugungen von Menschen verhöhnen.

Mit einer Birke wurde diese Christusfigur in Wittichenau in der Sylvesternacht zerschlagen.