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Montag, 18. März 2013

Ein Kreuz, das zu Franziskus sprach



Kruzifix in der Kapelle des St. Theresien - Krankenhauses in Mannheim


"Franziskus,geh und baue mein Haus wieder auf, das wie Du siehst ganz und gar in Verfall gerät". So soll ein Kreuz wie dieses in San Damiano der Überlieferung zufolge zum Heiligen Franziskus von Assisi gesprochen haben.
Wie sehr schon in Verfall geraten das Haus Gottes ist - insbesondere wenn man den Menschen selbst als das Haus Gottes sieht - das zeigt sich in den Kommentaren zu jeglichen Berichten über Ereignisse innerhalb der Kirche. Kommentare über den Glauben, gleich welcher Religionsgemeinschaft, mit inbegriffen. Der Predigtgärtner weist diskret auf die heutigen Sonntagsfreuden hin. Und "Bild.de" beginnt vor Freude gar zu beten: "Gott sei Dank ist nichts passiert!" LOL!
 Der liebe Gott wird es sicher hören, wie jedes Gebet. Heiliger Franziskus, lieber "Gaukler Gottes", bitte für uns um richtige, echte Freude!

Sonntag, 12. August 2012

Heute im Stift Neuburg

Heute trafen wir uns zu einem Familienfest  im sogenannten Klosterhof Neuburg, der von den Pächtern der Abtei Neuburg (im Volksmund nur das Stift genannt) betrieben wird. Hier einige Impressionen vom Hof und der wunderschön renovierten kleinen Abteikirche, "gesehen" von zwei Kameras.


Der König des Klosterhofs


Herr der Ziegen


Da hat jemand vor Schreck seine Socken verloren ... oder sie 
aus Ehrfurcht vor dem König ausgezogen


Der hl. Benedikt an der Klosterpforte


und der Wahlspruch seines Ordens
"Crux sacra sit mihi lux - non draco sit mihi dux" 
"Es sei das heil'ge Kreuz mir Licht - der Drache sei mein Führer nicht"

Das renovierte Abteikirchlein, vorher im typischen Charme der späten Fünfziger- und frühen Sechzigerjahre mit Wohnzimmerlampen überrascht jetzt mit immer neuem Spiel des Lichts in den neuen farbigen Fenstern. Noch schöner als an einem so strahlenden Sommernachmittag wie heute ist es an einem Wintertag, wenn die fahle Sonne sich in den Fenstern bricht - schlicht schön!


Der Altarraum. Der Altar ist aus Teilen zweier früherer Seitenaltäre gefertigt worden., umkleidet mit einem rostigen Stahlmantel, der auf der Innenseite mit Weißgold belegt ist. Abt Heereman schreibt dazu: "Dies ist Ausdruck unserer Verehrung. In ihr kommt die Kostbarkeit und Würde des Altares noch einmal besonders zur Geltung."
Die Fenster im Altarraum blieben erhalten, so wie sie bisher waren - vor fünfzig Jahren von Valentin Feuerstein gestaltet.  An der Decke über dem Kirchenschiff befindet sich eine Botschaft, die wir leider nicht fotografieren konnten: "Terribilis est locus iste; hic domus Dei est et porta caeli" - "Ehrfurctsgebietend ist dieser Ort: Hier ist das Haus Gottes und das Tor zum Himmel."  (aus der Broschüre zur Kirche von Abt Franziskus Heereman, OSB.

"Wer diese Kirche betritt, wird wenig erleben, was ihn ablenkt.  Der Raum will zur Begegnung mit Gott und mit sich selbst einladen."  (Abt Franziskus Heereman OSB)

Der Boden ist aus Douglasienholz aus dem Heidelberger Stadtwald

Spiel der Farben am Boden


an einer Kirchenbank


am Boden


an einer Kirchenbank


am Boden


noch mehr davon
zum Beispiel hier



Nein, das ist nicht eins der Fenster sondern sein Widerschein auf der Orgelempore!


Aber hier ist eines der Fenster. Die Künstlerin Maria Theresia von Fürstenberg hat Farben und Struktur der bestehenden Fenster aufgegriffen. Alle neuen Fenster haben in der Mitte ein weißes Feld. Es steht in Kontrast zu dem Glas, das es umfasst. "Inmitten der leuchtenden Pracht deutet es auf das ungeschaffene Licht  hin , aus dem alle Farben der Schöpfung hervorgehen". (nach dem Text der Broschüre zur Kirche, von Abt Franziskus Heereman OSB)


Muttergottes aus dem 15.ten Jahrhundert in der kleinen Seitenkapelle,
die dem hl. Bartholomäus, 
dem Patron der Abtei gewidmet ist


Fenster in der Seitenkapelle

Auch hier bricht sich das farbige Licht von den (hier wie im Altarrraum) alten Fenstern


Diesen Ausschnitt hat mein Mac selbstätig erstellt ... darf der das eigentlich?


Detail an dem Mauerrest im Klostergarten einem Ort der Stille und der Besinnung

Beim Verlassen der Kirche fällt der Blick auf diese Pieta  an der Grenzmauer des Gartens. 

Sonntag, 10. Juni 2012

Wo ist er? Ich GLAUBE ...in Freiburg auch


Einige Eindrücke vom Bloggertreffen in Freiburg. Hier das Kreuz, das in den Zimmern des Karl Rahner Hauses an der Wand hing.  Es war Grund für einige der vielen Gespräche, die sich entwickelten. Warum hat dieses schlichte Kreuz keinen Korpus? Aber einen Fuß-Sockel? Welche Fragen wirft das auf? Weist es zum Beispiel auf besondere Weise auf die Auferstehung hin? Soll es vielleicht ganz einfach zum Nachdenken anregen, zum Gespräch? Wo ist Gott an diesem Ort, wo werden wir ihm begegnen?


Die Kapelle im Karl Rahner Haus, mit dem Altar aus einem einzigen gewaltigen Baumstamm. Die Innenausstattung hat der Künstler Klaus Simon geschaffen. Ein eindrucksvolles Spiel von Licht und Schatten weist in dem schlichten Raum vielfältig auf das Kreuz hin. Schöne Fotos dazu finden sich hier. Die Blogger trafen sich zum Stundengebet hier, zum Gottesdienst; es entwickelte sich ein beeindruckender Chorgesang -hier zu hören, die Aufnahme von Peter!
Mancher suchte auch die stille Besinnung für sich ganz allein.


Ein Teil des Fensters in der Kapelle, von der Künstlerin Hella de Santarossa. Bei entsprechender Sonneneinstrahlung schmücken farbige Lichtpunkte die Wand hinter dem Altar - wunderschön!



 Am Samstag, in der Mittagspause, führte uns ein Spaziergang auf den Alten Friedhof in Freiburg - Neuburg, dem Stadtteil, in dem sich das Karl Rahner Haus befindet



 Das Grab der "schlafenden Schönheit" Caroline Christine Walter, die mit 17 Jahren im Jahr 1867 verstarb. Um das Grab ranken sich viele Legenden, denn es ist fast täglich mit frischen Blumen geschmückt.






Schön war es, denen zu begegnen, die man von ihren Blogs schon etwas kannte!


"Denn für den Baum besteht noch Hoffnung - ist er gefällt, so treibt er wieder, sein Sprößling bleibt nicht aus"
(Hiob 14,7)
Passt das nicht zu dem, was wir besprochen und geplant haben? Weiteres hier nachzulesen!