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Mittwoch, 11. Januar 2012

Vater, vergib ihnen ...

In der ersten diesjährigen Ausgabe der Speyerer Bistumszeitung "der Pilger"
findet sich dieses Foto ( Fotograf: Keller) und der Bericht dazu unter dem Titel "Feldkreuz liegt in Trümmern"
Unbekannte zerstörten in der "drittletzten Nacht des Jahres 2011" das älteste der 10 Feldkreuze in Dahn, fast 200 Jahre ist es alt. Laut Stadtchronik stammt es aus dem Jahr 1816 und wurde von Friedrich Hof und Magdalena Leiszer gestiftet. Der Kreuzesstamm wurde oberhalb des Sockels abgehauen, und beim Aufprall "zersprang der obere Teil mit der Christusfigur, die aus einem Stück aus dem Sandsteinkreuz herausgearbeitet war, in mehrere Teile."
"Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" - so lautet die Inschrift auf dem Sockel des Kreuzes, das am Kreisel des östlichen Stadteingangs steht. Es gibt keine Hinweise auf die Täter.
Wenn ich mir so vorstelle, wie unter Gejohle und Getöse das alte Kulturdenkmal zerstört und vielleicht mit höhnischem Gebrüll die Inschrift in die Nacht gebrüllt wurde - wie furchtbar traurig ist das doch....