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Montag, 20. Mai 2013

Erde singe!




Erde singe, dass es klinge
laut und stark ein Jubellied
Himmel alle, singt zum Schalle
dieses Liedes jubelnd mit
Singt ein Loblied eurem Meister
preist ihn laut ihr Himmelsgeister
was er schuf, was er gebaut
preist ihn laut
Kreaturen auf den Fluren
huldigt ihm mit Jubelruf
Ihr im Meere, preist die Ehre
dessen, der aus Nichts euch schuf
Was auf Erden ist und lebet
was in hohen Lüften schwebet
lob ihn, er haucht ja allein
Leben ein
Jauchzt und singet, dass es klinget
laut ein allgemeines Lied
Wesen alle, singt zum Schalle
dieses Liedes jubelnd mit
Singt ein Danklied eurem Meister
preist ihn laut ihr Himmelsgeister
was er schuf, was er gebaut
preis ihn laut!


Merkwürdig, bisher hatte ich dieses Lied eigentlich als Weihnachts-Jubellied gekannt. Es gehört zu den Liedern, zu denen mir gleich bei den ersten beiden Worten die Melodie einfällt und mich die nächsten Stunden nicht mehr verlässt. Heute wurde es in der Messe als Pfingstlied gesungen. Wie gut es dazu passt! 

Seit ich vor wenigen Jahren zum ersten Mal den Isenheimer Altar gesehen und Stunden davor verbracht habe, fallen mir bei der Erwähnung von Himmelsgeistern, Thronen und Mächten, himmlischen Heerscharen und ähnlichen Kreaturen immer die da ein (links im Bild):



Womit der Bogen zu Weihnachten geschlagen wäre
  

Sonntag, 27. Mai 2012

Pfingsten - der große Auftrag

Fenster in der Burgkapelle auf dem Berwartstein 


Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
(Mt. 28, 18-20)


Der Geist Gottes wohnt in unserem Herzen und eröffnet uns eine innige Beziehung zur Heiligsten Dreifaltigkeit, die unser Vorstellungsvermögen bei weitem übersteigt. Gerade in unserer menschlichen Schwachheit, in unserer Unfähigkeit zu beten, wird der Heilige Geist zur Seele unseres Betens, und wenn wir uns für sein mächtiges Wirken öffnen, führt er uns in das göttliche Leben ein. Dieses göttliche Leben ist vor allem die Liebe, die durch den Heiligen Geist in unseren Herzen ausgegossen ist (vgl. Röm 5,5). Der geisterfüllte Mensch wird auch zum Förderer der Einheit unter den Gläubigen und in der Menschheitsfamilie. Und schliesslich sagt uns der hl. Paulus, dass der Heilige Geist "der erste Anteil des Erbes ist, das wir erhalten sollen" (2Kor 1,14), wenn wir nach unserem Tod in die ewige Gemeinschaft eingehen, und orientiert uns so auf das Kommende und auf das Bleibende. 
Benedikt XVI, Generalaudienz, 15. November 2006

bild
Text und Bild hier


Frohe und gesegnete Pfingsten wünschen wir allen!