Freitag, 6. April 2012

Das Elterngrab

Das Kreuz auf dem Grab unserer Eltern
Gerade in diesen Tagen denken wir auch an den in beiden Fällen nicht leichten Tod unserer Eltern. Seit früher Kindheit ist uns dieses Kreuz vertraut. Ursprünglich stand es auf dem Landstuhler Friedhof. Dort war unser Großvater mütterlicherseits begraben, den wir leider nur aus vielen Erzählungen kannten. Wir werden zu seiner Geschichte in einem späteren Beitrag noch etwas schreiben. Unsere Oma, bei der wir manche Ferien in Landstuhl verbrachten, besuchte oft mit uns sein Grab. Inzwischen ist das Kruzifix das Grabmal unserer Mutter geworden, nun auch das unseres Vaters in Neustadt an der Weinstraße.



"Geborgen im Schatten Deiner Flügel"

Papa ließ diese Laterne von einer befreundeten Künstlerin gestalten, als ein besonderes Gedenken für seine Frau, mit der er 57 Jahre gemeinsame Wege ging.



Donnerstag, 5. April 2012

Seht, welch ein Mensch

"Schmerzensmann" über dem Eingang der "Mariä Schmerzen Kapelle"  in  Alsterweiler
Die Barmherzigkeit Christi ist keine billig zu habende Gnade, sie darf nicht als Banalisierung des Bösen missverstanden werden. Christus trägt in seinem Leib und in seiner Seele die ganze Last des Bösen, dessen ganze zerstörerische Kraft. Er verbrennt und verwandelt das Böse im Leiden, im Feuer seiner leidenden Liebe. Der Tag der Vergeltung und das Jahr der Barmherzigkeit fallen im Ostermysterium, im toten und im auferstandenen Christus zusammen. Das ist die Vergeltung Gottes. Er selbst leidet in der Person des Sohnes für uns. Je mehr wir von der Barmherzigkeit des Herrn berührt werden, umso mehr solidarisieren wir uns mit seinem Leiden, werden wir bereit "das, was an den Leiden Christi noch fehlt" (Kol 1,24) in unserem Leib zu ergänzen.

Predigt von Josef Kardinal Ratzinger
Messe Pro Eligendo Romano Pontifice, 18.04.2005

Im Garten Getsemani

Andachtskapelle mit Gethsemane-Szene bei Königsbach

In der Stunde von Getsemani hat Jesus unseren widerspenstigen menschlichen Willen in einen Willen verwandelt, der dem göttlichen Willen entspricht und mit ihm verbunden ist. Er hat das ganze Drama unserer Autonomie erlitten - und gerade dadurch, dass er unseren Willen in Gottes Hände legt, schenkt er uns die wahre Freiheit: "Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst" (Mt 26, 39). In dieser Übereinstimmung des Willens vollzieht sich unsere Erlösung: Freunde Jesu sein, Freunde Gottes werden. Je mehr wir Jesus lieben, je mehr wir ihn kennen, umso mehr wächst unsere Freiheit, wächst die Freude darüber, erlöst zu sein. Danke, Jesus, für Deine Freundschaft!

Predigt von Josef Kardinal Ratzinger
Messe Pro Eligendo Romano Pontifice, 18.04.2005

aus: Jesus folgen. Meditationen zur Fasten- und Osterzeit

Mittwoch, 4. April 2012

Kreuze, Kapellen und der gute Hirte in Wernersberg und Waldrohrbach


36. eindrucksvolles Fünfwundenkreuz auf dem Friedhof von Waldrohrbach

37. Kapelle in Waldrohrbach...- die Marienkapelle, errichtet von Herbert Vögler und seiner Schwester, die in einem Kloster bei Köln lebt. Auf dem Grundstück der Familie waren im Zuge von Bauarbeiten mögliche Fundamente einer Kirche und Reste eines Friedhofes gefunden worden. Daher beschlossen sie, diese Gedenkkapelle zu bauen, ausschließlich mit freiwilligen Helfern, finanziert durch Spenden.

38. ...darin eine wunderschöne Madonna


29. der gute Hirte in Wernersberg

30a. Kruzifix in Wernersberg
Inschrift:
Ihr alle, die Ihr/vorübergeht betr/achtet Ihr ...?

30b. ... als sei es mitten im Wald. noch ein Kreuz in/bei Wernersberg

31. Kapelle in Wernersberg, die "Maria und Nothelferkapelle", von 1832

32. das Kreuz über der Kapellentür

33. Wernersberg: noch ein sehr schönes Kreuz vor üppigem Grün

Dienstag, 3. April 2012

Kreuze, eine Kapelle, ein Bildstock und ein Heiliger in Gossersweiler, Völkersweiler, Lug


10. in Gossersweiler

11. hl. Johannes Nepomuk in Gossersweiler

12. ein offensichtlich liebevoll gepflegtes und (ein)gehegtes Kreuz in Gossersweiler. Im Hintergrund der Engelmannsfelsen
Inschrift:
Vor/Pest, Hunger/und/Krieg/bewahre uns/oh Herr

13. wildblumengeschmücktes Kreuz im Feld bei Gossersweiler
Inschrift: CHRISTUS/ERBARME/DICH UNSER

7. schön gepflegtes Kruzifix bei Völkersweiler
Inschrift:
Jesus Christus/am Kreuz für uns/ gestorben/erbarme dich/unser

8. Kapelle St. Georg, auch "Jergenkapelle" auf dem Altenberg zwischen Völkersweiler und Gossersweiler. Im frühen 18ten Jahrhundert, 1719, hatte ein Bürger von Gossersweiler, Hans Georg Glaser, gelobt, seinem Namenspatron eine Kapelle zu stiften. Näheres dazu siehe hier.



9. und ein Kreuz bei der Kapelle

34. schön geschmückter Marienbildstock in Völkersweiler

35. weisses Kruzifix in Lug
Inschrift: Ich bin die/Auferstehung/und das Leben
Joh. 11.2

Montag, 2. April 2012

Kreuze in Stein, Silz, Münchweiler, Ingenheim


14. Kreuz vermutlich an einem Mahnmal zum Gedenken der Toten der beiden Weltkriege in Stein. Inschrift auf dem Foto leider nicht lesbar

15. Kapelle mit Kreuz davor zwischen Silz und Stein - die "Kapelle zum Heiligen Kreuz" . In der Pfarreiengemeinschaft Völkersweiler gibt es einige ganz ähnliche Kapellen

16. Fünfwundenkreuz in Silz
Inschrift:
Jesu Christe/für uns am Kreuz gestorben/erbarme dich unser/1877
auffallende Ähnlichkeit mit Nr. 40

17. Friedhofskreuz in Silz

18. Silz
Inschrift:
Errichtet/zur Erinnerung an den/ Weltkrieg 1914 - 1918
Vor Pest, Hunger und Krieg/Bewahre uns o Herr
Johannes Bruch/Maria Bruch und ?

19. Fünfwundenkreuz bei schönstem Wetter in der Nähe von Münchweiler
Inschrift wegen des Schattens leider nicht lesbar, scheint aber aus dem Philipperbrief zu sein

40. Fünfwundenkreuz zwischen Silz und dem Wildpark
sieht aus wie ein Zwilling von Nr. 16
Inschrift:
Jesu Christe/für uns am Kreuz gestorb./erbarme dich unser
Errichtet/von Joh. Altmann
18?9

41. in den Wiesen oberhalb von Silz

42. wunderschönes Kreuz vor der Kirche St. Bartholomäus in Ingenheim-Appenhofen

Sonntag, 1. April 2012

Zum Palmsonntag

Andachtsstätte im "Ruheforst Pfälzerwald" bei Bad Dürkheim

Ich bete an und beuge
Gottheit, mich vor Dir:
Du, der Tiefgeheime
weilt in Zeichen hier.
All mein Wesen neigt sich,
gibt sich ganz dahin,
weil ich, Dich betrachtend
nichts als Armut bin.

Augen, Mund und Hände
trügen sich in Dir,
doch der Schall der Botschaft
offenbart Dich mir.
Alles will ich glauben
Gottes wahrem Sohn,
seiner Rede lausch ich
als der Wahrheit Ton.

Einst verbarg am Kreuze
sich der Gott in Dir,
nun verhüllt der Mensch auch
sich dem Auge hier.
Gläubig sei umfangen,
hohe Zwienatur!
Wie der Schächer seufz ich
nach der ewigen Flur.

Ach, mein Thomasauge
sieht kein Wundenrot.
Dennoch ruft mein Glaube:
Du, Herr, bist das Brot.
Tief und tiefer werde
dieser Glaube mein,
tiefer lass die Hoffnung,
lass die Liebe sein.

Heiliges Gedächtnis
an des Herren Tod,
köstlich uns belebend,
Du lebendig Brot:
Gnädig werde Nahrung
meinem Geiste Du,
dass er Dein sich freue
wonnig immerzu!

Du, dem Pelikane
gleicher Jesu mein,
wasche, der ich unrein,
Blutender, mich rein.
Dieses Bluts ein Tropfen
ist der Welt genug,
gnädig tilgt er alle
Frevel, die sie trug.

Jesus, meinem Auge
bist Du hier verhüllt,
mein Verlangen betet
dass es einst sich stillt:
Unverhüllt erscheine,
Glorien-Angesicht,
dass ich selig schaue
Dich in Deinem Licht.
Amen.

(Eucharistischer Hymnus des Thomas von Aquin)